Unsere Dauerausstellung
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Aktuelle Sonderausstellung
ab dem 18. Mai 2025
Archäologie und Lego®
Diese Ausstellung verbindet die Geschichte Aurichs und Frieslands mit LEGO®-Burgen seit 1978. Sie zeigt große Modelle rekonstruierter friesischer Häuptlingsburgen (um 1400) und präsentiert die Entwicklung der LEGO®-Sets. Ergänzt wird die Schau durch archäologische Funde und weitere Modelle des Vereins Bricks am Meer e. V., wie das Highlight Schloss Neuschwanstein.
Kirchen und Klöster vor den Toren der Stadt
„Eala frya Fresena“ – so grüßten sich die freien Friesen, die einst in einer einzigartigen Gemeinschaft ohne Kaiser und König lebten. Die Ausstellung erweckt diese stolze Epoche zum Leben: mit Kirchenmodellen aus Wiesens und Middels und Bodenfliesen aus Ihlow, die im gesamten Nordwesten ihresgleichen suchen.
Burg und Schloss
Machtkämpfe, Verrat und fürstlicher Glanz: Nach dem Ende der Friesischen Freiheit stritten Häuptlinge um die Vorherrschaft. Am Ende stand Ulrich Cirksena als erster Graf eines geeinten Ostfrieslands. Prunkvolles Tafelsilber, kostbares Kristallglas und ein beeindruckendes Schlossmodell zeugen von einer Residenz in ihrer Blütezeit.
Geest und Stadt
Wie entstand eine Stadt aus Heide, Moor und Sand? Von jungsteinzeitlichen Gräbern bis zum mittelalterlichen Münzschatz – die Ausstellung spannt einen Bogen durch Jahrtausende Siedlungsgeschichte. Das Aurich-Puzzle macht die Entwicklung der Kernstadt greifbar, Kurt Johannsens Herbar bewahrt die Wildpflanzen der Geest bis heute.
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Historisches Museum Aurich
Burgstraße 25, 26603 Aurich
Di - So:
11:00 - 17:00 Uhr
Erwachsene: 5,00 €
Kinder: 2,50 €
Familienkarte: 10,00 €
Blütezeit der Bürger
Ostfriesland als Spielball der Mächte – preußisch, niederländisch, französisch, hannoversch. Doch inmitten des politischen Wandels entfaltete das Bürgertum seinen ganz eigenen Stil. Ein biedermeierliches Wohnzimmer, Zunftfahnen und Handelsstäbe erzählen von einer Gesellschaft, die zugleich privat genoss und politisch dachte.
Ostfriesland in Kriegsnöten
Zwischen 1914 und 1945 riss die Geschichte tiefe Wunden. Eine eindringliche Ton-Bild-Präsentation erzählt vom Alltag unter Mobilmachung, Lebensmittelnot und NS-Terror. Den Abschluss bildet ein kleines Wunder: Beherzte Auricher übergaben ihre Stadt im Mai 1945 kampflos – und retteten sie vor der Zerstörung.
Aurich im Kaiserreich
Pickelhaube statt Pflugschar: Aurich war Garnisonsstadt, und das Militär prägte jeden Winkel des Alltags. Die Ausstellung zeigt, wie Kinder systematisch für Krieg oder Krankenpflege erzogen wurden – und welche Spuren dieser Erziehung bis heute nachklingen.
Aurich als Mittelzentrum
Trümmer, Nissenhütten, Carepakete – und dann plötzlich Rock ’n‘ Roll. Die Ausstellung begleitet Aurich durch den mühsamen Neuanfang nach 1945, die Ankunft hunderter Flüchtlinge und den erstaunlich raschen Aufbruch in die Wirtschaftswunderzeit der 50er-Jahre.