Eine Ton-Bild-Präsentation vermittelt die Geschichte zwischen 1914 und 1945. Im Mittelpunkt stehen Männer, Frauen und Kinder in Aurich und Ostfriesland.
Ausgewählte Gegenstände bringen nahe, wie Mobilmachung, Kriegsanleihe, Lebensmittelknappheit und Novemberrevolution den Alltag zwischen 1914 und 1918 bestimmten. Für die Weimarer Jahre wird dem sich wandelnden Frauenbild besondere Aufmerksamkeit zuteil. Betrachtet werden die Wirkungen der NS-Ideologie auf die Auricher Bevölkerung, die nationalsozialistische Erziehung, die Ausgrenzung und Ermordung der jüdischen Familien und die Diffamierung des letzten demokratisch gewählten Bürgermeisters. Eine Hörstation berichtet, wie beherzte Auricher ihre Stadt im Mai 1945 vor der Zerstörung bewahrten und kampflos an die kanadischen Truppen übergaben.